Mittel gegen Besereiser: Vorsorge ist wichtig
Sie sind keine Frage des Alters oder des Geschlechts: Besenreiser. Die störenden Äderchen sind, gerade im Sommer, nur schwer zu verstecken. Doch wo liegt ihre Ursache und was kann man gegen sie tun?
Besenreiser entstehen durch Elastizitätsverlust der Gefäße. In den Kapillaren (kleine Blutgefäße) sammelt und staut sich das Blut. Diese Anstauung wird dann durch die Haut in Form kleiner Gefäßbäumchen sichtbar. Besenreiser sind keine Frage des Alters oder des Geschlechts. Männer wie Frauen jeden Alters sind betroffen. Die sogenannte Couperose kann außerdem nicht nur an den Beinen auftreten. Auch im Gesicht oder an den Armen ist sie häufig zu finden. Die Hauptursache von Besenreisern ist eine erbliche Veranlagung. Aber auch Faktoren wie Übergewicht, Hormonschwankungen, zu wenig Bewegung, langes Sitzen oder Sauna und Sonneneinstrahlung spielen bei ihrer Entstehung eine nicht unwesentliche Bedeutung.
Wirksame Mittel gegen Besereiser gibt es nur wenige. Die Verödungstherapie wird aber am häufigsten eingesetzt und bringt gute Erfolge. Bei dieser ambulanten Methode wird ein Laser unter die oberste Hautschicht gebracht. Dieser verödet dann die kleinen Blutgefäße und lässt sie nach drei bis vier Sitzungen verschwinden.
Wenn man weiß, dass man die Anlagen zu Besenreisern besitzt, so kann man vorsorglich vieles tun, um ihr Auftreten zu verhindern oder abzuschwächen. Übermäßiger Alkoholkonsum und starke Temperaturschwankungen (Sauna) sind ebenso zu vermeiden wie zuviel Kaffee und scharfe Speisen. Wer viel im Sitzen arbeitet, kann währenddessen seine Wadenmuskulatur anspannen und wieder lockern, damit die Blutversorgung der Beine angeregt wird. Aber vor allem hilft: viel Bewegung. Wer seinen Blutkreislauf regelmäßig in Schwung bringt, ist weniger von Couperose betroffen.